Autorin aus Leidenschaft

Petra Pauls-Gläsemann

Über die Autorin

Petra Pauls-Gläsemann wurde 1961 im westfälischen Herne geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Grafenhausen im Hochschwarzwald.

Neben zahlreichen Buchveröffentlichungen (u.a. Levitikus Erben, Lichtblicke und andere Sehenswürdigkeiten, Die Briefschreiberin, Der Galgenbuck und VergeSSen), arbeitete sie als Redakteurin für das Magazin MOSAIK und gründetet 2002 den Lumen Verlag in Freiburg. Sie war Herausgeberin des Buchprojekts Bittere Tränen, in dem Menschen, die sexuellen Missbrauch erlebten, durch das Schreiben einen ganz persönlichen Weg der Heilung gefunden haben. Als Mitbetroffene wagte sie mit diversen Anthologien und Lyrikbüchern den steinigen Weg in die Öffentlichkeit und setzte sich somit gemeinsam mit nahezu 436 betroffenen Autorinnen und Autoren im deutschsprachigen Raum für eine Aufarbeitung in der Öffentlichkeit ein.

Sie war Mitgründerin der autorengemeinschaft artep und hat 2005 das Programm Jugend schreibt ins Leben gerufen. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie sich einige Zeit aus der Öffentlichkeit zurückziehen und gründete 2018 die Selbsthilfegruppe Fackelträger.

"Kreativität ist mir wichtig, sie ist der Motor, der die Menschen vorwärtsbringt im Leben. Ohne sie fehlt uns eine wichtige Kraftquelle."

Heute lebt Petra Pauls-Gläsemann zurückgezogen mit ihrem Mann und zwei ihrer drei Kinder im Hoch-schwarzwald. Hier in Grafenhausen nahm sie sich die Zeit, einen ortsbezogenen historischen Roman zu schreiben, der die fiktive Geschichte einer Familie aus dem Münsterland zur Zeit der Reformation erzählt. Auf Umwegen gelangte sie ausgerechnet nach Grafenhausen, wo das Schicksal seinen Lauf nahm. Mit diesem Roman gibt die Autorin tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und auch Glaubenswelt.
Längst gehören die historischen Stadtführungen als Wehmutter Dorothea durch die Schwarzwaldgemeinde zwar der Vergangenheit an, doch sie erinnert sich gerne an die zahlreichen Lesungen und Erfahrungen rund um  den Galgenbuck, wo heute ein Denkmal steht.
"Es tut gut, nicht mehr in der Öffentlichkeit zu stehen, jetzt habe ich Zeit für wichtigere Dinge in meinem Leben."

  Aller Anfang war schwer

  Mit 25 Jahren veröffentlichte Petra Pauls-Gläsemann 
  "Bubus Gute-Nacht-Geschichten über den Reinhard
  Staubach Verlag. Sie erinnert sich noch genau, wie sie
  den ersten Scheck in Händen hielt. "Es war nicht viel
  Geld, eher eine kleine Anerkennung, doch für mich
  war es die Motivation, weiter zu machen."

  Und so veröffentlichte sie 1999 ihren ersten
  historischen Roman "Levitikus" über einen  Schreib- 
  wettbewerb, den sie gewann.
  Ehe und Scheidung begleiteten sie in all den Jahren
  ebenso wie Krankheit und Verlust. Ihr Leben bot
  allerhand Stoff für ihre Bücher und wer genau liest,
  wird die vielen kleinen biografischen Züge erkennen,
  über die sie heute lieber schweigt.
  "Ich habe mit meiner Vergangenheit abgeschlossen,
  ich konnte den Menschen vergeben, die mir
  unvorstellbares Leid zugefügt haben."

  Mit ihrer Erzählung "VergeSSen" jedoch wird sie nie
  abschließen können.

  "Das ist ein Teil von mir, ein Teil meiner persönlichen
  Familiengeschichte. Das, was mich ausmacht und
  worunter ich viele Jahre gelitten habe. Es war wichtig
  für mich, diese traumatische NS-Familiengeschichte
  für mich und meine Kinder aufzuarbeiten."

 

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